Coronavirus: Was Sie jetzt wissen sollten

Das neuartige Coronavirus breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Wir sagen Ihnen, wie Sie das Risiko einer Ansteckung minimieren und was zu tun ist, wenn Sie vermuten, selbst betroffen zu sein.

Coronaviren werden von Mensch zu Mensch durch Speicheltröpfchen beim Atmen, Husten oder Niesen übertragen. Aber auch wenn infektiöses Sekret an die Hände gelangt und anschließend Gesicht oder Schleimhäute berührt werden, kann es zur Infektion kommen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass vom Zeitpunkt der Ansteckung 14 Tage dauern kann bis Krankheitszeichen auftreten.

Die Krankheitszeichen

Die Lungenkrankheit, die das neue Coronavirus mit dem Nahmen SARS-CoV-2 auslöst, wird Covid-19 genannt. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem grippalen Infekt: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. In schweren Fällen treten Probleme beim Atmen auf bis hin zur Lungenentzündung. Todesfälle gab es bislang vor allem bei älteren Patienten und/oder einer zusätzlichen chronischen Grunderkrankung. Auch Durchfall kann auftreten.

Ansteckung vermeiden

Damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet, sollte man vor allem auf regelmäßige und gründliche Handhygiene achten. Mit den folgenden einfachen Verhaltensregeln können Sie das Risiko minimieren, sich mit dem Coronavirus anzustecken:

  • Regelmäßig gründlich Hände waschen, immer mit Seife und 20 bis 30 Sekunden lang.
  • Nicht ins Gesicht fassen.
  • Zu Erkrankten mindestens 1,5 Meter Abstand halten.
  • Nicht per Handschlag oder Küsschen begrüßen. Ein freundliches Nicken oder Winken reicht aus.
  • Nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Händedesinfektion benutzen. Ein begrenzt viruzides Mittel reicht aus.
  • Mehrmals täglich zu Hause lüften und die Raumluft feucht halten.
  • Nicht in die Hand niesen oder husten, sondern in die Ellbogenbeuge.
  • Keine Stofftaschentücher benutzen und jedes Taschentuch nur einmal verwenden. Gleich entsorgen, am besten in einen Abfalleimer mit Deckel.
  • Nach dem Naseputzen die Hände waschen.
  • Oft berührte Oberflächen wie Handydisplay, Türklinken, Computertastatur und -maus regelmäßig desinfizieren.

Was tun bei Verdacht auf Ansteckung?

So verhalten Sie sich richtig, wenn Sie in einem Risikogebiet waren, Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten oder selbst Symptome einer Infektion haben:

  • Wenn Sie Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde und selbst Krankheitszeichen bemerken, wenden Sie sich umgehend telefonisch an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.
  • Sie haben sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten? Dann wenden Sie sich umgehend telefonisch an ihr zuständiges Gesundheitsamt. Erwähnen Sie dabei Ihren Aufenthalt im Risikogebiet.
  • Sie waren in der letzten Zeit in Regionen, die zwar kein Risikogebiet sind, in denen aber Covid-19-Fälle vorkommen, dann vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Kommt es innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise zu Fieber, Husten oder Atemnot, sollten Sie den Arzt aufsuchen, nachdem Sie sich telefonisch dort mit Hinweis auf Ihre Reise gemeldet haben.

Ist eine Mund-Nasen-Maske sinnvoll?

Es gibt keinen Beleg, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung verringert. Nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation kann das Tragen einer Maske sogar dazu führen, dass wichtige Hygienemaßnahmen vernachlässigt werden.
Wenn eine Person, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt ist, in die Öffentlichkeit gehen muss, kann es für sie sinnvoll sein, einen Nasen-Mund-Schutz zu tragen, um das Risiko, andere anzustecken, zu verringern.

Derzeit gibt es einen Lieferengpass für Mund-Nasen-Masken, da die meisten Produkte in China hergestellt werden und dort eine erhöhte Nachfrage besteht.

Liebe Kundinnen und Kunden, Liebe Patientinnen und Patienten,

Der Corona-Virus hält uns alle im Bann und bestimmt unseren Alltag. Auch wir, das Team der Diana-Apotheke, müssen uns diesem Alltag stellen! Um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir einige organisatorische Veränderungen vorgenommen:

Intensivierter Botendienst

Die Diana-Apotheke bietet zusätzlichen Botendienst an! Wir wollen Sie ermutigen, diese Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Um unnötigen Kontakt zu vermeiden, wird der Bote an Ihrer Haustür klingeln, die Ware davor ablegen legen und mit Sicherheitsabstand warten, bis Sie sie in Empfang genommen haben. Mit der Lieferung erhalten Sie eine Rechnung, die Sie innerhalb von 14 Tagen ausgleichen können.

Intensivierter Telefondienst

Die Diana Apotheke hat auch einen zusätzlichen Telefondienst organisiert. Jeweils eine Mitarbeiterin steht für telefonische Beratung und Fragestellungen zur Verfügung.

Veränderter Verkaufsraum

Um den größtmöglichen Schutz für Sie und auch für unsere Mitarbeiter zu gewährleisten, haben wir den Verkaufsraum mit sogenannten Infektions-Schutzmodulen an den Kassenplätzen ausgestattet. Es werden nur zwei Kunden gleichzeitig bedient. Nur 4 Personen können gleichzeitig die Apotheke betreten, um die notwendigen Sicherheitsabstände einhalten zu können. Auch diese Maßnahme steht unter der Prämisse, direkte soziale Kontakte zu minimieren.

Setzen Sie Ihre Medikamente nicht eigenhändig ab.

  • Blutdrucksenker: Medikamente gegen Bluthochdruck können vor schweren Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Bei einer Infektion mit dem Corona-Virus sind sie womöglich sogar in der Lage, ein Lungenversagen zu verhindern.
  • Immunsuppressiva: Medikamente, die bei Autoimmunerkrankungen wie MS oder rheumatischen Erkrankungen Teile des Immunsystems unterdrücken oder modulieren, können zwar die Infektanfälligkeit erhöhen. Es gibt jedoch keinen Hinweis, dass sie das Risiko einer Corona-Infektion oder Covid-19-Erkrankung steigern. Bei Absetzen der Medikation wäre der Schaden höher als ein mögliches Risiko.
  • Ibuprofen: Die Befürchtung, das Schmerzmittel Ibuprofen könnte den Verlauf einer Covid-19-Infektion verschlimmern, ist ebenfalls unbegründet. Es kann weiterhin, wie mit dem Arzt oder Apotheker besprochen, eingenommen werden. Das gilt auch bei grippalen Symptomen wie Fieber und Schmerz.
  • Asthmaspray: Für viele Asthma-Patienten ist die Anwendung eines Kortisonsprays wichtig, damit sich die Atembeschwerden nicht verschlechtern. Als Medikament eingenommen, kann Kortison die Infektanfälligkeit zwar erhöhen. Für Kortionspray, das nur in der Lunge wirkt, gilt das nicht. Wenn die Beschwerden zunehmen, kann die Dosis sogar wie mit dem Arzt besprochen erhöht werden.
  • Vielleicht haben Sie es bereits erlebt, dass ein Medikament in Ihrer Apotheke gerade nicht lieferbar war. Gründe für solche Lieferengpässe sind mannigfaltig. Durch die Corona-Krise kann sich die Lage zurzeit verschärfen. Die Produktion von Wirkstoffen ist möglicherweise durch Personalmangel eingeschränkt oder gar nicht möglich. Trotzdem werden wir in Absprache mit Ihrem Arzt alles tun, um Sie mit den notwendigen Arzneimitteln zu versorgen und Sie darauf aufmerksam machen, was sich eventuell bei Ihrem Medikament geändert hat.
  • Die Einnahme von immunstärkenden Mitteln wie Zink, Selen oder Vitamin C verhindert keine Infektion, kann aber die körpereigenen Abwehrkräfte insgesamt stärken.

Wenn Sie wegen Ihrem Medikament unsicher sind, fragen Sie uns gerne in Ihrer Apotheke oder wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bei einer chronischen Erkrankung sollten Sie auf jeden Fall bei den Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln besonders sorgfältig sein.

Wir sagen
Danke!

Liebe Kundinnen und Kunden, Liebe Patientinnen und Patienten,

wir möchten Ihnen unseren herzlichen Dank für Ihre vielen Anrufe und die aufmunternden und dankbaren Worte sagen, die uns zeigen, wie wichtig wir Ihnen sind!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit zu schätzen wissen und dass der erweiterte Botendienst und die zusätzliche telefonische Beratung in dieser für uns alle anstrengenden Zeit Ihnen Hilfe und Sicherheit bietet.

Wir bleiben mit vollem Einsatz weiterhin für Sie da und freuen uns über die vielen tollen positiven Rückmeldungen.
Vielen herzlichen Dank dafür!